Donnerstag, 26. Januar 2012

Iter in terram sanctam - DEUS VULT

Als Papst Urban II. im November 1095 auf der Synode in Clermont die Krieger des Abendlandes zur Befreiung der heiligen Stätten in Palästina aufrief, antwortete die Menge mit einem enthusiastischen Deus vult - Gott will es. Lassen wir mal dahingestellt, ob er es wirklich wollte, die unmittelbaren Folgen dieser spontanen Begeisterung, wollte er mit Sicherheit nicht. Noch bevor sich die ersten Adligen und Ritter versammelten, zogen, ausgehend von Südfrankreich, ganze Horden von einfachen Leuten via Deutschland nach Konstantinopel. Unterwegs machten sie nur Halt, um den vermeintlichen Ungläubigen, die mitten unter ihnen lebten, das Wort Gottes zu bringen, den Juden. Tausende von Toten in Frankreich und besonders in Deutschland waren ein Vorgeschmack von dem, was noch kommen sollte und in der blutigen Eroberung Jerusalems vier Jahre später vorläufig enden sollte.
Unter der charismatischen Führung von Menschen wie Peter dem Einsiedler, erreichten diese Horden Konstantinopel, nicht ohne unterwegs auch ihre christlichen Brüder und Schwestern auf dem Balkan und in Ungarn gehörig zu piesacken. Kaiser Alexios I. war verständlicherweise gar nicht begeistert, so hatte er sich die christliche Unterstützung nicht vorgestellt und verschubte die Bande rasch nach Kleinasien.
1096 machten die Rum-Seldschuken bei Nicäa mit dem Spuk kurzen Prozess. Nur ein kleiner Teil schloss sich den nachfolgenden Heeren an und erreichte das heilige Land.

Natürlich wird meine Kreuzfahrerarmee eine Base dieses "Abschaums der Christenheit", wie ein zeitgenössischer Chronist sie nannte, enthalten...

When pope Urban II. in autumn 1095 at the synod of clermont called on the nobles and knights in the occident to liberate the holy places in palestine the crowd answered with an enthusiastic Deus vult - God wills it.
Let leave aside the question if he truly wanted it, the immediate consequence he never had in mind. Even before the nobels and knight has gathered hordes of simple men drew from southern france via germany to constantinople. They only took a brief halt to teach gods word to the assumed infidels who were living between them, the jews. Thousands of dead in france and especially germany were only a foretaste of things to come and what temporarily ended four years later in the bloody capture of jerusalem.
Under the charismatic leadership of men like Peter the hermit those hordes reached constantinople but not without badgering their christian brothers and sisters en route in balkan and hungary. Of course emperor Alexios I. wasn´t that delighted for he had a different idea as to the christian support and moved the mob to asia minor soon.
In 1096 the rum-seljuks made short work with them. Only few of them managed to associate with the following armies to reach the holy land.

Of course my crusader army includes a base of this "scum of christendom" as a contemporary chronicler denoted them...


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen