Donnerstag, 2. Februar 2012

iter in terram sanctam: Pilger in Waffen - armed pilgrims


Im Vergleich zu späteren Kreuzzugsunternehmungen war der Prozentsatz der berittenen Kämpfer im 1.Kreuzzug niedrig. Die Schätzungen variieren je nach Lehrmeinung und Fortschritt des Zuges zwischen ca. 20 und 40 Prozent aller Beteiligten. Die Gründe für diese relativ geringe Anzahl  sind vielfältig. Nachdem sich die Heeresteile in Konstantinopel gesammelt hatten und sich anschickten Kleinasien zu durchqueren, befanden sich  noch viele vergleichsweise schwach bzw. unbewaffnete Pilger im Heer. Das waren jene Krieger , die als Gefolgsleute bedeutenderer Adliger nicht in der Lage waren ein Pferd zu unterhalten, Pilger sowie jene Überreste des Zuges Peters des Einsiedlers, die sich nach ihrer Zerstreuung dem Hauptheer angeschlossen haben.
Im weiteren Verlauf des Zuges schwankte die Zahl der einsatzfähigen Berittenen teils erheblich. Der lange Zug durch Kleinasien, verbunden mit den, mit der Entfernung von Konstantinopel wachsenden, Versorgungsschwierigkeiten reduzierten die Zahl der Pferde, die schlichtweg verhungerten. Vor Antiochia, dessen Belagerung sich fast über ein dreiviertel  Jahr hinzog, verendeten viele Pferde aufgrund der Hungersnot, welche im christlichen Lager herrschte. Bei den entscheidenden Auseinandersetzungen mit den Verteidigern und den Entsatzstreitkräften konnten die Christen teilweise nur wenige hundert berittene Kämpfer aufbieten.
Die Spannungen unter den Kreuzfahrern  waren im Übrigen auch nicht hilfreich. Balduin von Boulogne verliess das Heer noch vor Antiochia unter Mitnahme seiner Gefolgsleute, um sich Edessa zu erobern.  Bohemund von Tarent verblieb nach der Einnahme Antiochias in seinem neuen Fürstentum, sodass nur noch ca. 12.000 – 15.000 Krieger weiter nach Jerusalem zogen, von denen jedoch nur noch geschätzte zehn Prozent Ritter waren.

Die beiden bases stellen Ritter dar, die im Verlaufe des Zuges ihre Pferde eingebüßt haben; vielleicht sind sie aber auch nur abgestiegen, um effektiver kämpfen zu können. So wie bei Doryläon, als die Vorhut unter dem Beschuss der Seldschuken der Ankunft des übrigen Heeres harren musste.
Ich habe bewußt auf steelpins verzichtet, stattdessen Besenborsten für die Lanzen verwendet, die Verletzungsgefahr ist zu hoch.

Compared to later crusades the percentage of mounted fighters was low. It is estimated that they were only 20 to 40 percent depending on the doctrine and the progress of the crusade. Reasons are manifold. After rallying in Constantinople and leaving to transit asia minor a great many of poorly or unarmed pilgrim has been among the army. These people were those who followed a more prominent noble and were not able to maintain a horse, pilgrims as well as those of Peter the hermits followers who managed to keep up with the following crusade after being  scattered by the muslims.
In progress of the crusade the number of mounted warriors fluctuated seriously. The long march through asia minor with its logistical problems due to the ever growing distance to Constantinople reduced the number of horses which simply died of starvation. At Antioch which was besieged for nearly nine month many of the horse died due to the famine in the christian encampment. In the decessive fightings with the besieged and the relief force the Christians were able to field only a few hundred knights.
Tensions beneath the crusaders were not helpful beyond that. Balduin of Bologna left the crusade ere to Antioch to conquer Edessa for himself. Bohemund of Taranto decided to stay in his newly conquered principality of Antioch so that an estimated 12.000 to 15.000 warriors head on for Jerusalem. Only an estimated ten percent of them were knights.

These to bases are knights who got lost of their horses during the crusade. Maybe they otherwise just dismounted for fighting. So  the vanguard did at Doryläon under the bombardment of the Seljuk archers waiting to be reliefed by the mainbody of the Christian troops.
I deliberatly made use of broom-bristles instead of steelpins because the later hold a high risk of injuries.



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