Dienstag, 6. März 2012

iter in terram sanctam: Extra ecclesiam salus non est


Vom Heiligen Stuhl ins Leben gerufen, entwickelte sich das Kreuzzugskonzept in den folgenden Jahren rasch weiter. Immer wieder zogen Heere ins Heilige Land. Mit dem katastrophal verlaufenden 2. Kreuzzug konnte mit Bernard von Clairvaux noch einmal ein Kirchenmann die Aufmerksamkeit des christlichen Abendlandes auf sich ziehen. Doch schon die Geschehnisse  zeigten, dass der Kirche die Führung der Kreuzzüge längst entglitten war. Nicht mehr sie bestimmte die Richtung, sondern Kaiser und Könige, die nun regelmäßig Ziele steckten und so gut es eben ging diese verwirklichten…oder auch nicht. Der unrühmliche 4.Kreuzzug stand für alles das, was die Kreuzzüge nicht wollten.
Dennoch war – zumindest bis zum vielleicht zu frühen Ableben des päpstlichen Legaten Adhemar Bischof von Le Puy – der 1.Kreuzzugs leidlich unter der Kontrolle des Heiligen Stuhls. Das Ziel stand im Wesentlichen ja auch fest, wenngleich nach und nach immer mehr bedeutende Anführer ihre eigenen Interessen in den Vordergrund rückten.
Aber auch mit dem berüchtigten Peter dem Einsiedler und Peter Bartholomäus, der in schwierigster Lage dank einer Vision die Heilige Lanze „auffand“ und an den Folgen seiner Feuerprobe starb, hatte der Kreuzzug weitere prominente und schillernde Kirchenmänner.
Wir sollten heutzutage, trotz der Eigensüchtigkeit einiger Kreuzzugsführer und des bisweilen wenig christlichen Gebarens der Teilnehmer, die tiefe Gläubigkeit der Menschen vor 900 Jahren nicht so ohne weiteres abtun oder gar unterschätzen. Wie uns die Quellen berichten – die Auffindung der angeblichen Heiligen Lanze mag ein herausragendes Beispiel sein – wurden schon geringe Anlässe als Eingreifen der göttlichen Macht angesehen. Heilige, die auf weißen Pferden mitten ins Schlachtgetümmel ritten und den schon verloren geglaubten Kampf noch einmal wendeten oder Himmelserscheinungen, vermochten die Menschen seinerzeit vom Willen Gottes und seiner Hilfe für die Christenheit zu überzeugen.

Ich habe mich daher entschlossen, Kirchenmänner als Disorder-Marker zu verwenden. Wie könnte man treffender die wunderbare Wende zum Besseren im Chaos der Schlacht dank göttlichen Eingreifens darstellen…

Ach ja: ich male keine Augen mehr.

Brought to life by the Holy See the idea of the crusade soon began to advance. Again and again armies went on to the Holy Land. With the disastrous 2. Crusade another churchman Bernard of Clairvaux could have raised the attention of the Christian occident. But the outcome showed clearly that the catholic church was no longer able to lead the crusades. Instead kings and emperors set the objective targets and managed to reach them…or not. The infamous 4. Crusade stands for everything the crusade should not be.
However Adhemar the bishop of Le Puy passably managed to keep the 1. Crusade under the supervision of the Holy See until the time when he died.
Basically the target was obvious although more and more of the leaders put their own interest in the focus.
But with the infamous Peter the hermit und Peter Bartholomew who “discovered” the Holy Lance through a vision and died following his crucial test the 1. Crusade had further prominent and enigmatic churchmen.
Today we should not dismiss the deep religiousness and faith of the people 900 years ago despite to the often not very christian bearing and all the selfishness of their leaders. As old sources tells us and the discovering of the so-called Holy Lance is an outstanding example to that point minor causes were viewed as a divine intervention. Hallows who appeared in battle riding white horses turning a lost cause into a victory were able to assure people of gods will and his help to Christendom.

Concerning that fact I´ve decided to use monks as disorder-markers. How could one express better the miraculous change to the better by divine intervention during the chaos of battle…

Btw: I don´t paint eyes anymore. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen