Sonntag, 21. Juli 2013

Im Winter ist es scheissekalt...

...deshalb freuen sich alle auf den Sommer. Gut, der Schneemann vielleicht nicht, aber der stirbt eh aus, seit es für die Zappelphillipe (-philippe, -filipe..wie schreibt man das neuerdings richtig ?!) die SnowMan-App gibt.
Ich freu mich auch, weil die Tage länger sind, ich mein Bier draussen trinken kann, erfahrungsgemäß weniger zu tun ist, die Strassenbetrachtung höchst interessante Ansichten bietet (knickknack, wissen schon...) und Sommer außerdem Urlaubszeit heisst. Letzteres ist besonders schön, weil ich meine Reisen in die Sonne dann durchführe, wenn hier der Blizzard im Treppenhaus steht und ich so das alljährliche Berliner S-Bahnhärmen nicht mitbekommen muß. Genau: ich rede vom Urlaub der anderen...Kloppsköppe.
Am erfreulichsten: Mein Kollege Inquisitor alias Knuddelbär, der mit der dissoziativen Identitätsstörung, hat auch Urlaub. Heißt: Keine Kuschel-, Knuddel- und Umarmungsversuche, keine GaGa-Kommunikation auf Idiotenniveau, generell kein "auf-den-Sack-gehen". Auch erfreulich: Es gibt in der Stadt Parkplätze. Weil die Lurche ihr Lieblingsspielzeug immer bei sich haben wollen, fahren sie damit weg und machen mir Parkplätze, Fahrspuren, ja einfach alles frei, damit ich in der Hitze nicht im Stau stehe und den Nasenpoplern, Handytelefonierern und all jenen nicht zusehen muß, welche die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches besitzen.
Schön ist am Sommer auch, dass ich häufig ganz spontan neue Projekte anfange (siehe "Impetus-Die alten Ägypter") und auch gerne den Igel aus der Tasche hole. Das aktuelle Ergebnis ist meine "allerneueste" Impetusarmee, die ich Thomas abgekauft habe; ich wollte eben schon immer eine Germanenhorde. Jetzt stehen die Jungs also in meinen Diensten.
Natürlich: TANSTAAFL und so gibt es auch im Sommer nichts umsonst. Das Fernsehprogramm ist noch flacher und eignet sich nicht mal mehr zum nebenher laufen lassen, wenn ich male. Menschen, die schon unter normalen Bedingungen nicht als musisch begabt durchgehen, fühlen sich genötigt, ihr armseliges Repertoire an mundgesungener LaLa in Fußgängerzonen, vor Ausflugslokalen oder Krankenhäusern zum Besten zu geben. Schön, vor letzterem senkt es meine Hemmschwelle, weil die Blockflötenfresse es danach nicht mehr so weit hat, aber herrje...
Stichwort malen: Die Farbe trocknet bei den Temperaturen schon auf dem Pinsel ein, sodaß meine Geduld auf eine harte Probe gestellt wird. Gut, kann ich auch gleich sabot-bases für die Germanen basteln.

So genug genörgelt. Eben wieder aus Köln nach Hause gekommen und ich muss erstmal erholen. Es war feucht-fröhlich...


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