Sonntag, 30. Juni 2013

Impetus - Die alten Ägypter 2

Heute gibt es einen Doppelpost: Einmal die Fortschritte bei der Figurenbemalung und dann das neue Projekt. Gut, hätte ich auch zusammen posten können, aber dann wär´s doch arg lang geworden. Außerdem ist der Geländebau von der Impetusgeschichte losgelöst, denn ich werde das Gelände auch für andere Epochen und Maßstäbe nutzen; fällt mir spontan Chaos-in-Cairo ein, Kreuzzüge und wer weiß, was mich nächsten Monat ganz plötzlich reizt...

Die erste Woche ist rum und ich bin ganz zufrieden. Zunächst die seinerzeit bemalten Figuren umgebased und dann vier neue Bases geschafft: 3xS (Skirmisher) und 1xFL (leichte Infanterie).
Weil die Jungs mangels ausgefeilter Rüstungen letztlich doch immer gleich gewandet sind, muß ich die Unterscheidung wieder über die Figurenanzahl pro Base kenntlich machen, da bei mir sowohl schwere (FP) als auch leichte Infanterie jeweils 4cm Basentiefe besitzt: FL = 6 Figuren, FP = 8 oder 9 Figuren.
S sind immer 3 Figuren, T (Schützen/Fernkämpfer) = 6 bzw. 5 Figuren pro base (dabei stellen 6 Figuren Shortbow A dar und 5 Shortbow B, wobei dieser Unterschied eigentlich nur in Basic Impetus zum Tragen kommt).





Gut, ich seh gerade, das Bild ist...ääh "suboptimal", ich besser da noch nach. Einstweilen aber als Tätigkeitsnachweis (hier nur rumschwadronieren "ick hab ja und hia und da, allet bemalt, wa ?!" geht ja nicht, gelle ?)
Kleine Anmerkung: Die Bases sind noch nicht fertig, die mach ich komplett ganz zum Schluß !

Für die nächste Woche erlaube ich mir keine Prognosen, weil ich wieder (Obacht: freiwillig diesmal !) gar lustige Arbeitszeiten habe. Aber schaun mer mal...

Today I ´ve got a double-post: My progress in painting the Impetus army and my new project. Of course I could have post it together, but I think the trrain-project is uncoupled from the rest. So I can use it for Chaos-in-Cairo, crusades and so on...
First week with the new topic is over and I am satisfied. First I´ve rebased the already painted minis and additionally I´ ve managed paint four new one: 3x S (skirmisher) and 1xFL (light infantery).
Because they have no specifially armour, I have shown the difference through the number of minis on the base (because FL and FP-bases are always 4cm deep in my army). FL = 6 minis, FP = 8 or 9 minis. S = 3 minis always. T (missile troops) = 6 or 5 minis (depending on the quality: 6 are shortbow A, 5 shortbow 5, although the difference is only significant in basic Impetus).
The picture is some kind of ...uuhm "suboptimal", but just to show you I´m not only swaggering...


A little note: The bases are not yet finished. I´ll do this in the end, all together.

Next week will be full of work, so let´s see what I´ll have done by then...



Projekt: Im Land der Pharaonen

So ! Damit das hier Hand und Fuß bekommt, mach ich kurzerhand einen neuen Projektthread auf. Bis ich fertig bin, läuft das darüberhinaus auch unter WIP.

Ich habe mir nämlich gesagt: "Opa, du hast soviel ägyptische Geländestücke und Bauwerke, außerdem zwei Wüstenspielplatten...pimp das doch alles ein bißchen auf.". Ja so kam es dann; hier ein bißchen aufgeblasen, da ein bißchen mehr und dort könnte man ja auch noch...Also muß passend zur Armee auch der Spieltisch ein bißchen aufgehübscht werden. Und mal ehrlich; 120x120 cm sind ja schön und ausreichend für 15mm-Impetus, aber herrje...

Ich habe 248x150cm zur Verfügung, also wurden gestern als Erstes meine alten Hirst-ArtsTeile hervorgekramt.
Das war die Ausgangslage:



Ich möchte natürlich nicht noch zwei weitere stumpfe Wüstenplatten basteln (das der alte Ägypter sich die ganze Zeit nur durch die Wüste gegraben hat, ist ja ein Klischee. Der hat natürlich da gewohnt, wo´s schön grün war, nämlich am Nil), sondern meine anderen Platten integrieren. Kurz überlegt, meine Urlaubsfotos durchgesehen und voilá:









Die Wüste reicht im Oberlauf bis fast an den Nil, wie z.B. hier kurz vor Assuan





Ich will auf jeden Fall meinen Pylon auf die Platte stellen, aber er sieht natürlich nicht so aus, wie dereinst, deshalb müssen ein paar Baugerüste her. Work in Progress sozusagen...
Kommt auch ein bißchen Realismus auf die Platte, weil im alten Ägypten ständig gebaut wurde. Okay, manchmal wurde man nicht fertig, dann blieb das eben so stehen, wie dieser Pylon in Luxor:



Fertig würde das dann so aussehen:





Wobei das auch nicht ganz richtig ist, denn die waren bemalt. Wie übrigens alles: Tempel, Pylone, Obelisken usw.usf. Selbst die Hieroglyphen waren nicht nur plastisch aus dem Stein gemeisselt, sondern zusätzlich bemalt. Die jeweiligen Farben ergaben einen Kanon, an den sich die Maler entsprechend zu halten hatten. Man kann sich das in etwa so vorstellen, wie hier, im Totentempel der Hatschepsut (Die Farben sind übrigens original):





Leider habe ich bei meinem Pylon die Aussparungen für die Fahnenmaste vergessen. Dummer Fehler...

Jetzt benötige ich noch ein paar Häuser mehr. Lehmziegelhäuser natürlich. Wasserkanäle, Tempel, Statuen, Getreidespeicher undundund...

So, jetzt aber wieder an den Maltisch !

Montag, 24. Juni 2013

Impetus - Die alten Ägypter

Mit Heinz und Toro spielte ich schon Impetus in 28mm, aber weil das für beide aus Platzgründen eigentlich nicht in so Frage kommt, Toro ohnehin eher der 20mm-Mann ist (Nein, anders !), kam das Thema Impetus in 20mm auf.
Klar, Figuren hab ich reichlich, Ägypter, Nubier alles Überbleibsel meines enthusiastischen Einstiegs in Field-of-Glory...vor drei Jahren. Seitdem hat sich da nicht viel getan.
Zwischenzeitlich war Toro schon recht fleissig und hat allerhand vorhandene Figuren umgebased, also musste ich ran. Weil ich aber auch gerne viel erzähle, wenn der Tag lang ist, blieb es bislang bei Solidaritätsbekundungen. Damit ist Schluß. Gestern habe ich die beiden halben Battlegroups von ihren Basen gerissen und auf 15mm gebased. Ja richtig, die Option läßt das Regelwerk zu, womit sich natürlich der Platzbedarf sowohl für die Armee, als auch die Spielfläche erheblich in Grenzen hält.
Heute habe ich noch rasch ein paar Caesar-Ägypter für schmal erworben, weil ich die Zvedzajungs nur teilweise brauchbar finde und schon gehts weiter...

Hier der Beweis, Opa schwätzt nicht nur:







Thomas propagiert ja auf seinem Schmock-Blog derzeit: "Eine battlegroup pro Woche !".
Bisher hält er durch, hähä...Da zieh ich mal mit und künde:

Eine Einheit pro Woche !

FoG ist nicht Impetus; hier sind die Einheiten wesentlich kleiner, also werd´ ich das doch wohl schaffen ?!
Zum Warmwerden habe ich mir erstmal drei gedungene Nubier (die Jungs links auf dem 2.Bild) vorgenommen...Plänklereinheit...gilt auch *grins*

Sonntag, 23. Juni 2013

De gustibus non est disputandum

Joah, alles gefällt nicht allen...
Aber - heilige Scheiße - was zur Zeit oder kürzlich wieder alles als Greens, stretch goals, previews oder WIPs im Netz zu sehen ist oder war, kann einen das Schaudern lehren. Muß man als sculptor eigentlich Drogen nehmen oder genügt eine angemessen gemeingefährliche Geisteskrankheit ? Vielleicht ist ja was an dieser Zombiegeschichte dran und wenn die Hölle überfüllt ist, kommen die Toten auf die Erde zurück. Zweifelsohne als Zinn- bzw. Resinfigur. Wie ich die Sache sehe, muß man schon dankbar sein, dass sich die akuellen "Designs" (ich trau mich kaum, dass Wort zu benutzen) nicht auch noch ins historische tabletop einschleichen.Und da ist auch nicht alles Gold, was glänzt...
Hier meine persönliche Hitliste der übelsten Machwerke:

10. Scibors Chaoslord. War es die Angst vor der Leere oder warum ist die Figur so zugepflastert ?
9.   Fenryyl: Cthulhu (der letzte, dieser Resinbatzen). Lovecraft würde sich im Grabe undrehen...
8.   Die sogenannten Elfen. Ja, die von GW... WER kauft Figuren, die so aussehen ???
7.   Dreadball. Hilfe, Hilfe...
6.   Bersaglieri, Bolt Action. In München steht ein Hofbräuhaus...Oans, Zwoa, G´suffa...
5.   Black Ops Firetam, Anvil Industries. Der Michelinmann war wenigstens schön rund.
4.   Kings of War. Gewollt, aber nicht gekonnt. Setzen Mantic. Sechs !
3.   Arena Rex. In meinen Augen ein Fall für den Arzt...
2.   Demon of Gluttony, Oddity. Ja wenn mir als Sculptor gar nix mehr einfällt...

Und die absolute Nummer 1 meiner persönlichen Hitliste:

1.   Wild West Exodus

Ja, wat soll ick sagen ? Gut zusammengeklaut ? Wilder Westen meets Steampunk ? Gegen die Figuren kann ich noch gar nicht mal viel mäkeln, die sehen solide aus, aber mehr auch nicht. Besser als einige der Machwerke in den unteren Rängen, aber Herrjeh, da will kein Funke überspringen. Ich will nicht damit spielen und bemalen will ich sie schon gar nicht. Aber Kompliment: Wenn mans schlau verpackt, kriegt man heute alles unters Gamer- und Paintervolk.

Genug gepöbelt für heute...
Weitermalen !

Mittwoch, 19. Juni 2013

Dimanche a Wacko - Force-on-force Spielbericht Teil 2 / AAR part two

Und hier der zweite Teil des Spielberichtes....mit ein paar Tagen Verspätung:
Part two of the AAR...with a little delay of two days:



Plötzlich kommt Bewegung in die Sache: Der M 113 dringt tiefer ins camp ein und die in seiner Deckung vordringenden Polizisten stehen plötzlich vor dem Gegner. Wer jetzt mehr überrascht war, läßt sich nicht mehr feststellen, aber nach dem Feuergefecht liegt eine Gruppe Polizisten wiped-out am Boden

Suddendly things are in a state of flux: As the M 113 enters deeper in the camp and the men in his shadow became exposed facing an enemy group. Not to say who was more surprised but after a shoot-out a police-squad lies wiped-out on the ground.


Jetzt schiessen die Terroristen (Capt. Owusu ist sich zwischenzeitlich sicher, das es sich zweifelsohne um solche handeln muss) richtig auf und ein weiteres squad wird zusammengeschossen...

Now the terrorists (Capt. Owusu is sure that these guys has to be some) are triggerhappy and another squad is wiped-out...


Nunmehr greift auch Capt. Owusu ein. Aus sicherer Entfernung gibt er einen guten gezielten Schuss ab; das Antwortfeuer reisst aber leider seinen Stabsoffizier von den Hufen. Na gut, sagt er sich: Ich soll ja auch führen und nicht kämpfen...
Jetzt wird´s aber Zeit, dass endlich die Spezialisten aussteigen. Und so geschieht es...Das Ganze ging derart fix, dass die Jungs beim Aussteigen gleich die Nissen-Hut geräumt haben. Die Camper drinnen waren sehr schnell sehr ausser Gefecht gesetzt. Und dann ging es gleich weiter mit einem wackeren Trupp, der sich eine Winzigkeit zu weit vorgewagt haben.

Time for Capt. Owusu to take some action. Resulting in a hit the immedtiate answering threw down one of his staff-officier. Ok he agrred, I´m here to lead and not to shot...
But now it´s time for the specialists to leave the vehicle. In an unbelievable fast rush they disembarge, entered and cleared the nissen-hut that the campers inside didn´t even had time to think. And on it goes with another brave group of that went just one step to far.






Capt. Owusu wittert Morgenluft; vielleicht läßt sich der Verkehrsdienst ja noch einmal vermeiden. Wenn nur...Och Nöö ! Wo kommen die denn jetzt her ?
Capt. Owusu scents morning-air; maybe he would be able to avoid traffic-ruling, if only...WTF ? Where did these guys came from ?





Ward Bobwood und Bernd Carlstein, die beiden Investigativreporter des Buxtehuder Abendblattes, erscheinen an der Strassensperre (wir erinnern uns, da war doch was ?!), wo sie natürlich von den beiden Verkehrspolizisten angehalten werden. Leider sind sie nicht gerade mit Sprach- und Mutterwitz gesegnet und lassen sich von den beiden Schreibern totquatschen.  Minuten später latschen sie auch schon mitten durch den Einsatz und machen bunte Filmchen.
Capt. Owusu ist der Ohnmacht nahe...

Ward Bobwood and Bernd Carlstein the two investigative-reporter from the Buxtehuder-Eveningpost appear right at the road-block (remembering ?!) where they immediatley began talking off the ears from the two smart cookies. Minutes later both walk through the area taking pictures.
Capt. Owusu´s starting to faint...

Doch jetzt geht alles sehr schnell: Capt. Owusus Geheimwaffe, ein gleich zu Beginn in Marsch gesetzter Scharfschützentrupp (achja: hatte ich vergessen zu erwähnen) bringt sich in Stellung und schießt genau einmal; damit treibt er den vorletzten verbliebenen Terroristen-Camper-Drogenhändler-Trupp (Capt. Owusu schwankt sichtlich in seiner Einschätzung...) in Deckung, von wo aus er nur noch tiefer ins Camp flüchten kann.

Now things accelerate. Capt. Owusus secret weapon, a designated marksmen-troop (didn´t I mentioned ?!) brings itself in position a does one good shot. It chases the last but one terrorist-camper-drugdealer-troop (Capt. Owusu is very unsure about the nature of these guys) deeper into the camp.


Zum Schluß wird nur noch aufgeräumt: Systematisch wird jedes Haus geräumt, die Spezialisten erleiden keine Verluste. Kunststück, mit Schußwesten, MPs und Schrotflinten ausgerüstet ist das ein Kinderspiel.
Die beiden Fotokünstler werden auch noch festgenommen, die Filme gehen dabei irgendwie...äh, "verloren". Okay, die Polizei wurde übel zusammengeschossen, aber es hätte auch schlimmer kommen können.
Capt. Owusu telefoniert mit seinem Schneider;  die unvermeidliche Beförderung würde er gerne in einer neuen Maß-Uniform annehmen...

In the end it is only a mopping-up. Every house is cleared systematically without any losses. Not just a daring fead if you´re equipped with body armour, submachine-guns and shotguns. Both "picture-artist" are arrested, the filmed material got...uhm, "lost" during the procedure. Well the police got shook up well but things couldt have been worse.
Capt. Owusu calls his tailor. A custom-made new uniform would look great at his inevitable promotion...

Noch eine Anmerkung zum Spiel:
Wir haben diesmal mit den Originalregeln des Grundregelwerks gespielt (Okay, das Krokodil gehört da nicht rein, aber hey: Wir sind trotzdem noch in Zambwana). Für gewöhnlich werden - neben kleineren Unterschieden - die Verluste in den anderen Zambwanaspielen anders ermittelt, nämlich erst am Ende der Runde. Schon ein Unterschied.
Für mich war´s das erste Mal, das ich mit einer SWAT-Einheit gespielt habe und muss feststellen: Quality 8, abundant supply, body armour und designierte Nahkampfwaffen machen die Jungs verdammt effektiv. Da hatte der gute Sven mit seinen Entwicklungshelfer-Terroristen-Kiffern zum Schluß nix mehr zu bestellen. Aber er machte dankeswerter Weise gute Miene zum (für ihn) bösen Spiel und zog die letzten beiden Runden durch...Nobel !
Es war auch wieder ein schönes Szenario, das Chris der Zambwana-Mastermind uns da beschert hat.
Ich freu mich schon wieder aufs nächste Mal...

Danke fürs Lesen, ich hoffe, es kam ein bißchen vom typischen Zambwanafealing rüber...

Grüße

Opa

Finally some annotations to this game:
This time we played the game with the original rules from the FoF basic-rules (Okay okay, the croc of course is NOT in there, but hey: that´s Zambwana still). Usually we count losses - aside from some other minor differences - at the END of the gaming round. The difference affects the game massively.
To me it was the first time to play with a real SWAT-team and I have to admit: quality 8, abundant supply, body armour and designated close-quarter weapons make them damn effective. Old Sven held nothing against them with his development aid workers-terrorists-weadheads. But he put a good face on the matter and finished the last rounds. Classy !
And again it was a beautyful scenario that Chris the Zambwana-mastermind bestowed us with. I´m looking forward to the next time...

Thank you for following (especially in those moments, when my english fails) and I hope you´ve tasted a little bit of this special Zambwanafeeling ...

Sincerely

Opa

Sonntag, 16. Juni 2013

Dimanche a Wacko - Force-on-force Spielbericht Teil 1 / AAR part one

Gestern war es wieder soweit. In der World-of-Wuttke fand ein weiteres Spiel im fernen Zambwana statt und die Dinge nahmen unvermeidlicherweise ihren Lauf. Wie allseits bekannt hat der ehrwürdige und vorausschauende Präsident, seine Erhabenheit Zafi b´Maso nunmehr verfügt, alle Ausländer und NGO des Landes zu verweisen. Unverzüglich. Unwiderruflich. Seitdem wird allenthalten augenfälllig, welch sonderbaren Ausländer in unserem Lande herumhängen. Gestern vermochte die Zamwanian Mobile Police eine dieser kleinen...äh, "Gemeinschaften" in Mai Mulango auszuheben. Hier der Bericht zum Geschehen. Na gut, es ist nicht so wie es in den Zeitungen stehen wird. Es handelt sich mehr um die Sichtweise des Einsatzleiters Capt. Oleander Owusu...

Yesterday we´ve made another game in the far country of Zambwana. As it is already known the honourable and foreseeing President his transcendency Zafi b´Maso decreed all foreigners and NGO to leave the country. Immediately. Irrevocably. Since then it became obvious what kind of freaky people are hanging around in our country. Yesterday the zambwanian mobile police busted up one of those little...uhm "communities" near Mai Mulango. This is the report. Okay not the one you would read in the newspaper but the impressions of the officer-in-charge Capt. Oleander Owusu...

Hier ein kurzer Überblick, der Ort des Geschehens, das Camp einer ausländischen "Hilfsorganisation", die die Menschen Zambwanas mit den Grundzügen der Landwirtschaft vertraut machen soll. Was für´n Quatsch...
An Overview of the location, the camp of a foreign relief organisation present to teach the zambwanian people basic features of agriculture. Rubbish...










Im Vorfeld der Maßnahmen versuchten örtliche Polizeikräfte zunächst eine Personalienfeststellung unter den Anwohnern durchzuführen. Weil der Funkverkehr unvermittelt abriss, entschloss sich der Leiter der Örtlichen Mobile Police, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.
Zwei LKWs mit vier Trupps und ein M113 A 2 mit acht Mitgliedern der Spezialeinheiten (und natürlich Capt. Owusu mit seinem Stab daselbst) nähern sich dem Camp von Süden her. In der ihm eigenen Genialität verfügte Capt. Owusu die Strasse in Richtung Südwesten zu sperren.

In the run-up some local police-officers tried to take the personal data from the camp-inhabitants. But since the radio transmission jammed for no reason, the local commander of the mobile police decided to take matters in his own hand now.
Two trucks with four squads and a M113 A 2 with eight members of the special forces (of course Capt. Owusu himself with his staff) approach to the camp from the south. In a moment of brilliancy the Capt. decided to close the south-western road.





Zunächst nähern sich die beiden LKWs und lassen die Mannschaften absitzen. Natürlich in gehörigem Abstand zu einander. Die vorderen beiden squads gehen in Overwatch...Sieht aus, als verliefe das Alles ganz unspektakulär. Capt. Owusu ruft seine Frau an; sie möge für heute Abend Gäste einladen; er wird zeitig daheim sein.
The trucks close in and the troops dismount in a distance from each other. The foreward ones take Overwatch.
Capt. Owusu calls up his wife. How about a diner with guests, he will be home soon...


Und da findet sich auch der Grund für den plötzlichen Abbruch des Funkverkehrs. An den mangelnden Fahrkünsten der Polizisten wirds nicht gelegen haben...
And here is the reason for the jammed radio transmission. A lack of driving ability is implausible...





Tatatatatata ! Die vorderen squads werden unter Beschuß genommen. War da nicht irgendwo ein Turm auf dem Gelände ? Capt. Owusu reibt sich die Nase wie ein kleiner Wikinger und hat eine seiner berühmten Einfälle: Schickt er seine anderen Männer am Flussufer entlang, sollen die Deppen auf dem Turm doch schiessen.
Träge fliesst der M´buzeli (oder wars der N´Defuzi ?) durch den Dschungel. Ein Anblick der Capt. Owusu das Herz erwärmt...

Tatatatatata ! The foreward squads are under fire. Didn´t I mentioned the tower in the camp ? Capt. Owusu rubs his nose like a little viking and soon has one of his famous ideas: Why not sending the rest of his men alongside the river. Let them bastards shoot.
Slowly the M´Buzeli (or is it the N`Defuzi ?) flows through the jungle. A sight which is heart-warming to Capt. Owusu...






Gedacht, befohlen und schon eilen zwei squads am Fluß entlang. Die Nervosität der Ziegen kümmert die harten Jungs nicht und vom Zaun geben sie auch gleich Saures in Richtung Turm. Daraufhin wird wiederum der am Ufer lauernde Dundee unwirsch und schnappt sich statt der Ziege ein anderes Abendessen (angesichts der blutrünstigen Szene, zitterten selbst dem hartgesottensten Fotografen die Hände)...

With the appropriate orders two squads rush alongside the river. Reaching the fence they immediately give some beans towards the men in the tower. They do not care for the growing excitement of the goats but better had done so: Young Dundee, the river-dweller decides to take one of the men for dinner instead of a goat ( a scene which makes even a tough photographer tremble !)...





Die panisch fliehenden Ziegen laufen den übrigen squads vor die Läufe und das Chaos ist perfekt !
Capt. Owusu stellt sich vor, wie es sein wird, wieder als einfacher Polizist den Verkehr in Mapope zu regeln...
The pannicked goats rush through the fighting squads and chaos is perfect !
Capt. Owusu imagines himself ruling the traffick in Mapope being a simple police officer...


Halleluja, denkt sich Capt. Owusu ! Ich hab´doch noch die ganz harten Jungs. Und schon rasselt der M 113 in Richtung Camp. Die klügeren unter seinen Männern kleben sich ans Heck des Panzers. Da wird man nicht gebissen, getreten und erschossen auch nicht...Und tatsächlich: Mangels panzerbrechender Waffen dringt der Panzer unbehelligt ins Camp ein. Die da drinnen schiessen aus allen Rohren, aber das bisschen Gebimmel macht die Spezialisten nicht nervös...

Hallelujah, Capt. Owusu realizes ! There are some very though boys in my ranks. And said this, the M 113 clatters to the camp. Some of his more smartish men stick to the rear of the vehicle, where they´re not going to be bitten, kicked or shot...And really: Due to the lack of armour-piercing weapons the camp-defenders the M 113 enters the camp. Indeed the men inside fire with all gun blazing, but the ringing of the bell doesn´t bother the specialists inside the tank...


Zwischenzeitlich haben auch die Campbewohner bemerkt, dass da draussen nicht die Verkehrspolizei steht und nehmen ihrerseits die noch immer im Feuergefecht mit dem Turm befindlichen beiden Squads am Eingang unter Flankenfeuer. Mehrere Runden lang stehen sich die drei Gruppen in einem mexican-standoff gegenüber.

Meanwhile the camp-inhabitants realized that the visitors are not from the traffic police. A group of them engages the two squads at the camp entrance which are by then repaetedly fire at the men in the tower. For some gaming-rounds the situation looks like a mexican-standoff.



An dieser Stelle eine kleine Pause, der zweite Teil folgt alsbald...
To be continued...

Freitag, 14. Juni 2013

Seit 3 Wochen habe ich nicht eine Figur bemalt, nichts gebaut oder gebastelt, kurzum: Ich bin auf dem kreativen Nullpunkt angelangt. Zeit war schon vorhanden, aber...
Vielleicht habe ich mich letzthin doch zu sehr mit dem Hobby beschäftigt. Erfahrungsgemäß führt das bei mir immer wieder zu einer Sättigung, die in monatelanger Abstinenz und der Beschäftigung mit anderen Dingen endet. Der Zeitpunkt ist freilich schlecht gewählt, steht doch nächsten Samstag das diesjährige Chaos-in-Carpathia-Turnier an. Klar, ich könnte wieder mit meinen heissgeliebten französischen Jägern antreten, aber ich hätte wieder nur alte Figuren ins Feld zu führen, dabei erwarb ich neulich ein paar nette Westwindfiguren. Und eigentlich wollte ich doch mit meinen rumänischen Vampiren antreten, aber bis auf zwei Akolythen habe ich keine Figur fertig. Die Obervampirin muß noch gebased werden, die Kosaken befinden sich in den unterschiedlichsten Stadien der Fertigstellung, bzw. Nichtfertigstellung und einige Vampire und Akolythen harren immer noch der Feinarbeit...

Morgen gibt es erstmal ein erneutes Treffen in Zambwana; diesmal in recht trauter Runde. Da freu ich mich drauf. Mal schaun, vielleicht gibts mir ja den Kick wieder in die Puschen zu kommen.

Einstweilen ist auf meinem Blog jedenfalls Totentanz.

Freitag, 7. Juni 2013

Opa privat !

Nein, hier gibt es keine selbstgedrehten Videos zu sehen. Auch wenn der Titel das vielleicht suggeriert. Insofern können alle aufatmen, die Schlimmes befürchteten und jene welche Schlimmes erhofften, müssen wieder zu youporn wechseln.

Ja kurze Rede, langer Sinn: meistens schreib ich ja hier nur über Wargaming oder zeige Euch schlechte Bilder von mittelmäßig bemalten Figuren oder gewähre einen kurzen Einblick in meine geistigen Abgründe.
Da wird sich Mancher fragen "Sach ma, wat is´n dit füan Eiakopp. Is der imma so ? "
Um´s vorwegzunehmen: JA ISSER !
Aber ich will es mal plastisch machen und werde einfach ein typischen Tag beschreiben; typisch insofern, weil ich einfach mal ein paar typische Abläufe in einen einfachen fiktiven Tag packe. Damit´s anschaulich wird. Einfach fiktypisch eben.

Morgens um 0515 klingelt der Wecker. Aber nicht immer, denn häufig bin ich eh schon wach und schleiche dann schon durchs Internet. Wahlweise plätt´ ich ein paar Orks oder gucke, was die Mädels im Sweetwater gestern abend noch so gepostet haben.
Kurz darauf brause ich durch die Stadt, um an meinen Arbeitsplatz zu gelangen. Brausen darf man aber nicht mißverstehen, weil ich bis zur Stadtautobahn nur 30 fahre. Entweder 30er Zone oder durchlöcherte...ääh, Straßen. Berlin hat kein Geld zum heilemachen, weil wir einen schicken Flugplatz vor der Stadt gebaut haben. Nach 20-30 Minuten, von denen der größte Teil für die Parkplatzsuche draufgeht, bin ich in meinem Büro und hasse jetzt schon alle Menschen. Vorallem die, welche hinter einem Steuer sitzen. Arschlöcher alle.
Ich arbeite bei einem großen Berliner Dienstleister der öffentlichen Hand, der sich zur Aufgabe gesetzt hat, die Strassen sauber zu halten. Nein nicht die Stadtreinigung, man muss es irgendwie allegorisch verstehen.
Mein Büro ist dreckig, der Flur sowieso. Berlin hat kein Geld, weil wir einen schicken Flughafen haben und weil es mich bezahlen muss. Deshalb mietet Berlin eine obskure Reinigungsbuchte mit noch obskureren Mitarbeitern an, die sich aber nur einmal die Woche blicken lassen, um mit einem Schrubber in einer tiefschwarzen stinkenden Brühe herumzurühren und in fremder Zunge zu singen.

Bis um halbneune - unserer sogenannten "Frührunde" lese ich Zeitung, Wikipedia oder überlege, welche Figuren ich abends bemale. Die EMails lese ich auch. Seit einiger Zeit ist der Internetzugang sehr eingeschränkt und wird stark kontrolliert, deshalb gibt es kaum noch Titten oder Fickfilme in der Post. Seitdem hat sich der Posteingang bei jedem (Mann) halbiert. In den Mails die ich bekomme, steht nichts Interessantes. Das interne Netz bietet aber den sich seuchenartig ausbreitenden Luftschlossbauern, Wichtigtuern und Wind-um-die-Ecke-Schauflern ´ne dufte Plattform, um sich zu präsentieren.
Ich habe noch ein paar angefangene Japaner 20mm, lautet meine Entscheidung für heute abend.

Frühstück: 3 Schrippen mit wahlweise Feuerwehrmarmelade oder der anderen.
Jeder erzählt etwas. Manchmal hat es etwas mit der Arbeit zu tun. Mein Lieblingskollege Knuddelbär aka Großinquisitor ist ekelhaft penetrant. Ca. 12 mal wird meine Vorname evoziert, was ich hasse. Leider ist er von seinem letztjährigen Schlaganfall so genesen, dass er wiederkommen durfte. Mein Chef ist heute auch da. Das war in der Vergangenheit nicht immer so, frönten die Herren, die mit 30 bereits ihren Oscar fürs Lebenswerk in Empfang nahmen, doch bisweilen seltsamen Sportarten, die man nur tagsüber ausüben kann oder hämmerten sich bis Mittags schon ein paar Kartuschen in den Kopf. Wohl bekomms.

Nach der Frührunde habe ich Besuch. Manchmal verschicke ich Einladungen an Leute. Da steht dann so in etwa drin "Lieber...mhmhmh...Komm doch am...um...zum Opa. Der will mit Dir plaudern. Gruß und Kuss"
Mein Besuch heute ist eine Frau. Weil sie nicht frech wird, muss ich nicht brüllen. Die Hucke lügt sie mir trotzdem voll.
Erschöpft lese ich kurz im Sweetwater und beschliesse heute abend meine Dschungelhütte fertig zu bauen.

Nach dem Mittag (Körri mit Pommes uff´m Markt) fahre ich mit Kollegen in einem Auto weg. Das Auto ist 12 Jahre alt, oft in der Werkstatt und ruckelt ulkig, wenn man auf das Bremspedal drückt. Aber für ein Neues haben wir kein Geld. Wir haben einen schicken Flugplatz in Berlin, ich muss bezahlt werden, die Reinigungsfirma, mein Chef und sehr viele Luftschlossbauer.
Meine Kollegen und ich haben heute Besuchstag. Wir fahren zu Leuten und plaudern mit ihnen. Oder spielen. Das Spiel heisst "Such doch" und funktioniert so:
Wir klingeln und dann hat der in der Wohnung Zeit, sich oder etwas zu verstecken. Wenn wir drin sind suchen wir. Wir kommen immer rein. Oft finden wir, dann haben wir gewohnen. Manchmal hören wir draussen die Toilettenspülung. Dann haben wir nicht gewonnen. Der, den wir besuchen, ist genaugenommen aber auch kein Gewinner.

Ich überlege, heute doch besser erstmal die Normannen für Impetus fertig zu machen.
Mein Chef überlegt, dass er heute lieber Überstunden machen will. Keine Normannen.

Wir fahren zu einem stadtbekannten Markt, der sich in mehreren Hallen befindet. Dort gibt es Landestypisches. Landestypisch in dem Land, aus dem sie herkommen. Beide: Waren und Verkäufer.
Wir plaudern viel und spielen wieder "Such doch", diesmal allerdings ohne den Herinspaziert-Teil, denn wir sind ja schon drinnen. Heute abend gewinnen wir, denn wir finden einen Karton mit Juppenscheisse auf dem ein Markenname steht und kleine Kügelchen mit Pulver. Nimmt man das, wird man stark. Nimmt man es häufiger, wird man blöd. So wie der Spinner, der es in der Tasche hatte.
Wir gehen und alle freuen sich und winken uns zum Abschied.
Es wird nochmal beim Goldenen M gehalten, wegen Hunger.
Unser Auto schafft es gerade so und ich bin wieder in meinem Büro. Mein Chef sagt, was er am Samstag und Sontag machen will. Also keine Japaner, keine Dschungelhütte und keine Normannen.
Weil mich die Luftschlossbauer und Wichtigtuer so gerne haben, wollen sie mich jeden Tag bei sich haben. Bezahlen wollen sie das nicht extra. Berlin hat einen schicken Flugplatz...usw.

Als ich nach Hause komme, will natürlich mein Weib sich meiner Aufmerksamkeit erfreuen. Das ist heikel, denn ich muss noch kurz ins Sweetwater. Wir beschliessen, noch ein paar Orks zu plätten.

Als ich in die Heia gehe, beschliesse ich, morgen Dschungelgelände zu basteln.
Zur gleichen Zeit beschliessen zwei bärtige Motorradfahrer mit unterschiedlich bunten Lederwesten sich gegenseitig vom Bock zu schiessen...

Donnerstag, 6. Juni 2013

CLASSIFIED - Force-on-Force supplement

Offensichtlich ist es vollkommen unmöglich für mich, das BF zu betreten, ohne irgendetwas zu kaufen. Anläßlich meiner kleinen Römer-Germanen-Klatsche mit Oli fiel mir das neue supplement für Force-on-Force in die Hände: "Classified - Special OperationsMissions 1940-2010". Wurde natürlich sofort gekauft...
Schaun wir mal rein:


Schon beim Lesen der Inhaltsangabe fällt auf, das hier etwas anders ist, als bei anderen FoF-supplements. Es fehlt schlichtweg der TO&E-Teil, also die Aufstellung, welche Panzer und Fahrzeuge usw. verwendet werden. Klar, denn erstens sind die Einsätze stets geheim und andererseits wird das genutzt, was in anderen Supplements ohnehin schon beschrieben wurde. Mal davon abgesehen, das derartiger Einsätze häufig auch ohne schweres Gerät durchgeführt werden...

Stattdessen gibt es einige Regelergänzungen für die Special Operation Forces (SOF) und satte 18 (jawoll!) Szenarios/Missionen unterteilt in historische, generische und "Hollywood" Szenarien.
Gleich zu Beginn der Angriff der Marine Raiders auf das Makinatoll von 1941 (eine freudige Überraschung für mich, weil das doch genau mein Thema ist...) und dann quer durch den nahen Osten über Kuba nach Afghanistan bis zu einigen Örtlichkeiten, die wir aus Literatur und Kino kennen; "Die Kanonen von Navarrone" und "Der Schattenkrieg" lassen grüßen !

Zum Schluß gibt es noch einen Überblick über zeitgenössische "Spezialeinheiten" (die Amis dürfen nicht fehlen), wie die der Israelis und Russen, aber es gibt auch z.B. etwas über die Chinesen zu lesen.

Vor zwei Tagen gekauft habe ich natürlich noch kein Spiel gemacht, aber alles sieht bisher sehr gut und in der gewohnten Qualität aus und ist empfehlenswert, wenn man auch mal die richtig guten Jungs spielen möchte.
Der Schwerpunkt liegt aber auch eindeutig auf den Szenarios/Missionen. Wer hier hofft, mit viel Hintergrundwissen erschlagen zu werden, wie er z.B. in Ambush Valley enthalten ist, liegt falsch. Behält man das im HInterkopf, kann man nichts falsch machen. Klarer Kauf !


As it seems nearly impossible for me to take a visit at the Battlefield Berlin (my favorite wargamer-store) without buying anything, I discovered the new Force-on-Force supplement "Classified - Special Operations Missions 1940-2010" and immediately bought it.
Let´s take a closer look:

Reading the table of content it is obvious that there is a specific difference to all the other supplements so far. It contains no TO&E with all the hardware like tanks, vehicles and all that. This is explained by the nature of special missions. Of course there is always the secrecy of a mission and on the other hand the SOF just use the available vehicle described in other supplements. Many missions are carried out on foot anyhow.
Instead it contains some special rule for SOF and 18 (!) scenarios categorized in historical, generic and Hollywood (sic) scenarios. 
It starts with the 1941 Marine-raid at Makin Island which is an additional goodie especially for me because of the attraction of this period and location to me. Maybe someone discovered it in my blog...
Through Vietnam, Near East, Cuba and Afghanistan it leads us to some locations we all know from novels and movies; "Guns of Navarone" and Clear and present Danger" come to mind...
Finally some current SOF are presented e.g. Israel, Russia (US of course) but also those of Asia-Pacific.

Since I bought it 2 days ago, I didn´t have the opportunity to play a game, but so far this supplement looks very good and is for sure recommendable. The emphasis lies definitely on scenarios so don´t expect that massive background given in other supplements e.g. Ambush Valley, but keeping this in mind one couldn´t do anything wrong. Strong Buy !

Mittwoch, 5. Juni 2013

Romanes eunt domus - Impetus AAR

"Menschen genannt Romanes gehen das Haus ? "
"Es soll heissen: Römmer geht nach Hause."
"Heißt es aber nicht..."

Grammatikalische Feinheiten hin oder her: Gestern gingen die Römer nach Hause und zwar zügig.

Erneut führte ich meine treuen Legionen gegen Don Voss´ wackere und schön gebaseden Kelten ins Feld, die allerdings gestern als Olis "Hausstamm", den Ochakern daherkamen.
Das Schlachtfeld befand sich im Battlefield Berlin und war, weil wir nur den "kleinen" Tisch hatten, ein wenig eng bemessen, was wir aber durch ein paar Kniffe elegant lösen konnten.


"People called Romanes they go the house ?"
"It´s...it´s: romans go Home !"
"No it doesn´t..."

Aside from grammatical intricaties: yesterday the romans went home, speedy I have to admitt.

Again I lead my faithful roman legions to fight Don Voss´ brave and beautiful based celts which in fact came as his "House-tribe" the Ochaker.
The battlefield was the Battlefield Berlin (my favorite wargamerstore in Berlin) and due to fact that only the "small" table was available, it was a little bit narrow. But with a little trick we resolved the problem.

Hier die Ausgangssituation:
The starting positions:






Die Legionen...
The legions...


Die Barbaren...
The barbarians...

g




In der ersten Runde blieben meine Legionen an Ort und Stelle, um den erwarteten Angriff zu empfangen, lediglich meine numidischen Reiter schwärmten aus, um sich der gegnerischen Kavallerie zu stellen.
Natürlich mußten meine Plänkler auch den auf meinem linken Flügel befindlichen Hügel sichern.
Das gelang mir sehr gut, weil ich binnen kürzester Zeit, eine der beiden gegnerischen Kavalleriebases ausschalten konnte.
In the opening round my legions hold in awaiting of my adversaries charge which a believed to come. But my numidian cavalry attacked the barbarian cavalry on the flanks and of course I had to keep that little hill on my left flank with my skirmishers.
I succeeded in routing one of the two barbarian  cavalry units.






Zu meiner Überraschung führte Oli jedoch die verbliebene Kavallerieeinheit hinter seiner Hauptstreitmacht vorbei auf seine andere Flanke, was ihm dank einiger erstklassiger Disziplinwürfe auch schnell gelang. Seine verbliebenen Plänkler sollten meine numidische Kavallerie übrigens für den Rest des Spiels in Schach halten...
To my surprise Oli lead his remaining cavalry behind his own army to his other flank, thanks to some formidable discipline-tests. His skirmishers were then able to match my numidians for the whole game...



Dann habe ich in der Hitze der Schlacht leider vergessen, das Geschehen bildlich für die Nachwelt zu überliefern. Das nächste Bild zeigt uns die Situation zwei Runden später, wo sich die Hauptstreitmacht schon im Gefecht befindet. Die large units der Germanen waren schon ziemlich dicke Brocken und meine Entscheidung zwei Einheiten Legionäre in Reserve zu halten war dumm. Allerdings setzte der gute Oli seine Plänkler aber auch recht schlau ein und schirmte seine Haupttruppen gut mit ihnen ab, was wieder einmal zeigte, dass diese kleinen Scheisser einem das Leben recht schwer machen können, wenn man keine passable Lösung findet. Ich jedenfalls fand sie nicht...
In the heat of the battle I forgot to picture the fight for ensuing ages, so the next picture shows the situation two rounds later when the main bodies of both armies were in the thickness of battle. The germanic large units were real hunks and my decision to hold back two of my legionnarie-units in reserve was foolish. I had to admit, that Oli made clever use of his skirmishers protecting the main body of his army with them. This shows again that these little buggers can ruin the day if one is not able to take care of them. I was not able to so yesterday...






Am Ende wurden meine Legionen aufgerieben, ohne dass Oli noch gross die Übermacht auf seinem rechten Flügel ausspielen mußte. Die Verluste der Germanen hielten sich in Grenzen und die Geschichte wurde nicht neu geschrieben. Schade, denn die Jungs mit Bart müssen jetzt doch wieder 1900 Jahre auf vernünftiges Essen und trinkbaren Wein warten...

In the end my legions were routed and Oli did not even made use of his overwhelming superiority on his right flank. The germanic casualties were low and we didn´t rewrite history. What a pity because the bearded boys has now to wait again for 1900 year before they can enjoy some good food an drinkable wine...




Ach ja: ich muß mir endlich vernünftige Marker für meine Römer basteln...mit den Würfeln sieht das doch Käse aus...
By the way: I have to made some nice markers for my legions. These dice look terrible on the bases...

Sonntag, 2. Juni 2013

OPA HÜLFT ! Heute: Trenne niemals Müll, denn er hat nur eine Silbe...

Hülfe...Hülfe...Opa ! Jetzt hab´ich ein tolles Diorama gebaut und weiß nicht, was ich mit den Resten machen soll; gehören die Korkreste in die Biotonne und die Plastikschnipsel in die gelbe ?...

...fragt Wilson-Benjamin aus K. Weder noch, lieber Wilson-Benjamin. Korkreste und Plastikmüll entsorgst du, wie gewohnt, zusammen mit deinem übrigen Hausmüll bei: EBAY !

http://www.ebay.de/itm/400496916201?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649

Bei meiner routinemässigen Patrouille durch die wargamerelevanten Bereiche der internationalen Klimbimbörse, wird mir in letzter Zeit zunehmend ein Trend bewußt, den ich witzigerweise als solchen im ersten Moment gar nicht verstanden, geschweige denn erkannt habe: Fachgerechte Hausmüllentsorgung mittels digitalem Distributionsmanagement.
Auf gut Deutsch: Ich trenne meinen Dreck nicht mehr nach Müll und Wertstoff (klebrige Nutellagläser, Zeitungspapier voll Vogelkacke, stinkige Yoghurtbecher...also doch: MÜLL), den mein örtlicher Entsorger dann doch wieder zusammen in die Deponie kippt bzw. durch den Schornstein in meine Lunge hustet, sondern verschicke ihn unter Ausnutzung der worl-wide-web-Vertriebswege an jemand anders. Vorteil für mich: ich spar´ ne Mülltonne, vulgo Bargeld und - Obacht jetzt - krieg auch noch Penunse für den Dreck. Genial-o-mat ! Warum bin ich nicht selbst drauf gekommen, ich armer Irrer. Ich stelle immer nur doofe alte Figuren, abgegriffene Spiele und überzählige Bausätze ein und führe den übrigen Plastikdreck via Entsorger dem pazifischen Müllstrudel zu bzw. stelle meine stinkigen T-Shirts, Schuhe und trüben alten Bildschirme dem schwarzen Mann im heissen Erdteil zur Verfügung.
Dabei könnt´ich hier in good old Germany noch Geld verdienen. In völliger Verkennung der Tatsache, dass Tausende hinterm Bildschrim sitzen und sich die Frage stellen: "Boah, könnt ich die Leberwurstpelle nicht zu ´ner geilen Standarte für meine ChaosSpaceSeuchenElfen umbauen ?!", dreh ich noch kräftig mit an der Wegwerfspirale, statt mir auf diesem Wege - und das kommt ja als Bonus noch obendrauf - zusätzlich ein gesundes Umweltbewußtsein quasi selbst zu attestieren. Verrückt !

Da ist noch richtig Potential, vorallem, wenn man sich öffnet und nicht nur auf die - volkswirtschaftlich gesehen schmale - wargamer- und Modellbauerszene beschränkt. Die alte Badezimmerfliese flext Hartz-Heinz zu ´nem schicken Kaffeeservice um und anderswo macht Öko-Lisa aus alten Käserinden ein schickes Mobile für Junior.

Warum nicht mal nächsten Sonntag statt Omas ollen Möbel einfach ´ne Mülltüte zum Flohmarkt mitgenommen ? Für Zwei-Fuffzig an den Mann gebracht, quasi: trash to go !

Also liebe wargamer und tabletopper in Deutschland: Macht mit, denkt auch mal an die Umwelt und stärkt Deutschland als Standort wichtiger Logistikunternehmen.