Montag, 14. April 2014

Alien Encounters Bounty



Grüße !

Samstag habe ich mit HeinKnitz ein Ründchen AE Bounty gespielt.
Wer es nicht kennt: Banden von Piraten, Söldnern und Kopfgeldjägern liefern sich Gefechte auf fernen Planeten oder im Weltraum. Mit von der Partie sind neben Menschen weitere 13 außerirdische Rassen, wobei die Banden bunt gemischt werden können.
Das Ganze haben wir im 15mm Maßstab gemacht, wobei HK gestern erstmal noch seine Figuren gestellt hatte, weil ich in 15mm nichts vorzuweisen habe.

Kurzreview:

Vor dem Hintergrund eines zerfallenen Sternenreiches kämpfen verschiedene Fraktionen, nämlich die oben genannten Piraten, Söldner und Kopfgeldjäger, auf verschiedenen Planeten um Geld, Ruhm und Beute.
Die Charaktererstellung bedient sich dabei vorgefertigter templates, bestehend aus kleinen und größeren Gruppen, die innerhalb eines gewissen Rahmens modifiziert werden können. Diesen Rahmen gibt das jeweilige template vor. Die Qualität, also die Kampfkraft der jeweiligen unit (die aus einem einzelnen Charakter oder einem squad bestehen kann) ergibt sich im Wesentlichen aus der Bewertung green, regular, veteran und elite. Je besser, desto mehr action points stehen zur Verfügung.
Letztlich wird noch die Ausrüstung und Bewaffnung verteilt. Ausrüstung - also das gear  - bezieht sich dabei nicht nur auf Rüstung, Munition, Granaten und Zielfernrohre, sondern beinhaltet auch Körpermodifikationen bis hin zur cybernetics. Witzige Sache das...
Zum Schluß wählt man noch aus den 14 verschiedenen Rassen aus, die ihrerseits die jeweiligen Charaktere einer unit modifizieren. Es gibt besonders kräftige Rassen, die Bonus im close combat bekommen, andere wieder verfügen über bestimmte abilities, also Fähigkeiten die wiederum bestimmte Auswirkungen aufs Spiel nehmen bzw. Vor- aber auch Nachteile mit sich bringen. Natürlich gibt es auch Rassen, die über mental power verfügen, also mittels Geisteskraft kämpfen können - Ich knechte meine Gegner mit der Peitsche des Intellekts, harhar.

Die Runde läuft nach Ermittlung der Initiative im IGOUGO ab. Für jede Aktion, sei es bewegen, Schießen, eine Handlung vollziehen etc. sind action points zu entrichten. Bei max. 4 AP müssen  green und regular-Einheiten mit je 1 bzw. 2 AP schon gut überlegen, was genau sie tun wollen.
Fern- und Nahkampf laufen wie folgt ab: Zunächst wird ein W6 geworfen und das Ergebnis sollte höher oder gleich des ranged combat/close combat-Wertes sein (nach Abzug etwaiger Modifikatoren), dann wurde ein Treffer erzielt. Nun wird die Stärke des Angriffs ausgewürfelt, im Allgemeinen der jeweilige Schadenswert der Waffe (plus/minus Modifikatoren), z.B. 5+W6. Davon wurd der armour-Wert des Ziels subtrahiert, das Ergebnis ist der Würfelwurf, den das Ziel erreichen muß, um den Angriff abzuwehren, z.B. 8-4= 4. Würfelt das Ziel mind. eine 4, so ist der Angriff abgewehrt, schafft es das nicht so wird ein oder mehrere Treffer erzielt, je nach Stärke des Angriffs (8 hiesse in diesem Falle eine wound). Viele units haben max. 2 wounds, will heissen, der zweite Treffer haut sie auf die Matte (es sei denn es hat gear, um das zu vermeiden).
Relativ schnell und simpel soweit.
Mit dem drive-Wert gibt es auch so etwas wie Moral. Die sinkt kontinuierlich, wenn eigene squadmember oder units ins Gras beissen. Erreicht der drive den Wert Null, wollen die Jungs nicht mehr und hauen ab.

Eine ganze Reihe von Szenarien und ein Kampagnensystem runden das Spiel ab.
Die verschiedenen Alienrassen erinnern so ein bißchen an alte Rollenspielzeiten bzw. an Master of Orion, wer es noch kennt...

In 15mm ist der Platzbedarf natürlich gering und man kann einiges an Gelände für die unterschiedlichsten Szenarien und Welten (High-gravitiy, Dunkelheit usw.) basteln.
Ich fands sehr unterhaltsam und mit 2 Stunden (ohne Regelkennntis) auch recht kurz. Ich denke, dass man später durchaus zwei Spiele an einem Abend hinbekommt.
Ich habe mir das Regelwerk als PDF gedownloaded und 15mm-Figuren schon vorletzte Woche bestellt.


Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2014...

1 Kommentar:

  1. Das liest sich zumindest mal interessant. Mal ein Auge drauf werfen...

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