Freitag, 13. November 2015

FROSTGRAVE (4) Erstes Spiel

Gestern gab es (m)ein erstes Spiel im Club in der frischgestarteten Kampagne.
Wir waren zu Dritt und haben uns an einen Multiplayer gewagt.

Die ersten Eindrücke und Erfahrungen:

1. 3´x3´ ist groß genug für einen 3-Mannmultiplayer.
2. Die Startaufstellung ist wichtig. Mein Knight (movement 5) stand im rough, entsprechend lange hat
    es gedauert, bis er entscheidend eingreifen konnte.
3. Von Beginn an Zaubersprüche anwenden, am besten gleich buffs verteilen ( fleet feet, strenght etc)
    Später hat man u.U. nicht mehr die Zeit dazu. Außerdem gibt es XP.
4. FG untersützt einen konfrontativen Spielstiel genauso wie einen eher taktischen Ansatz.
    Ich bin grundsätzlich der Haudrauf, aber gestern hat mir Gwyndor zwei Schatzmarker praktisch
    vor der Nase mit telekineses weggeschafft und heimgebracht, Tahir hat mit crumble eine
    Brücke einstürzen lassen und sich den darauf platzierten Schatz direkt vor die Füße gelegt !
    Die schon erwähnten buffs für mehr Bewegungsreichweite sind wichtig, ein teleport des Gegners
    wirft deinen Plan komplett über den Haufen.
 5. W20 ! Hier liegen Genie und Wahnsinn wirklich dicht beieinander, zumal der Kampfwurf auch gleichzeitig
    der Wert ist, der den Schaden bestimmt (und somit über Leben und Tod entscheidet !)

Meine Warband mußte ich am Tisch nochmals umstellen, weil ich alle Fernkämpfer vergessen, dafür
aber einen großen Vorrat Hunde dabei hatte. Das Ergebnis sah so aus und - ich greife mal vor - war erfolgreich:

3x Thief a´ 20 (Goldcrowns) GC
3x War Hounds a´10 GC
1x Thug 20 GC
1x Knight 100 GC

Mit dem Apprentice für 200 GC investierte ich also 410 GC, sodaß mir ein kleines Polster von 90 GC verblieb.
Weil ich einen Nekromanten spiele, erschuf ich mir mit Raise Zombie einen solchen, der meine warband über den Durst "verstärkte". Ich lief also mit 11 Figuren auf.

Anfangsaufstellung war - wie oben angedeutet - völliger Käse, buffs habe ich in der ersten Runde auch nicht verteilt. Latschlatsch also...
Mit Hunden und ihrer großen Reichweite kann man allerdings Fernkämpfer gut angehen, habe ich festgestellt, um sie erstmal in combat zu binden. Und Fernkämpfer sind wirklich gefährlich !
Ums kurz zu machen: Ich habe meine beiden Schätze (2 von 10 !) erst ganz zum Schluß als Letzter finden können und war damit deutlich abgeschlagen, hatte aber ein geradezu obszönes Würfelglück und vemochte sogar Gwyndors Apprentice auszuschalten. Seinen Zauberer hat sich mein knight geholt, weil ich um meinen Nekromanten fürchtete, der schon am objective stand ( wir haben Well of dreams and sorrow gespielt).
Überraschung des Abends und Nemesis meiner beiden Mitspieler Tahir und speziell Gwyndor waren jedoch meine drei Hunde. Zähe Biester, die einfach nicht starben...ihre Gegener dafür umso eher.
Der Nachteil bei Hunden ist: Sie können  keine Schatzmakrer aufnehmen.

Im Endeffekt konnte ich 360 experience points verbuchen (80 für gelungene casts, 80 für den toten apprentice, 100 fürs objective und 100 für zwei treasures).

So ging ich mit zwei Schätzen, vielen XP und drei Verlusten (zwei war hounds, ein thief) aus dem Spiel; eigentlich als schlechtester, aber dann kam die campaign-Phase...

Beim Auswürfeln der Verluste kamen alle glimpflich davon; als Einziger hatte ich einen toten Hund zu beklagen. Mit Kosten von 10 GC der preiswerteste warband-slot.
Beim Auswürfeln der Schätze konnte ich hingegen deutlich punkten: 9 und 14 ergaben (nach nochmaligem Würfeln auf den entsprechenden Tabellen) eine magische Waffe crossbow +1 shoot und ein grimoire: absorb knowledge....letzteres ein echtes Sahnestückchen.

So bin ich also aus meinem ersten Spiel, in welchem ich ehrlich gesagt spielerisch nicht gerade brilliert habe, geradezu ruhmbedeckt nach Hause gegangen. Oder besser gesagt: In meine neue Homebase !
Doch davon in der nächsten Folge mehr...

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