Mittwoch, 21. Januar 2015

Right on Commander !



 
Natürlich hat das nichts mit Wargaming, Figuren bemalen und Gelände bauen zu tun.
Aber ich habe es schon getan bevor ich mit den drei Sachen angefangen habe.
Wem der Screen jetzt so gar nichts sagt, dem sei hier verraten:

                                  ELITE ist zurück !

 

Am 16.12.2014 war es soweit und das von Urvater David Braben entwickelte Elite: Dangerous läßt Erinnerungen an die Zeit von vor 30 Jahren wach werden. Wenngleich ich seinerzeit gleich mit der Amigaversion eingestiegen bin...purer Grafik-Luxus !
Im Prinzip macht Elite: Dangerous da weiter, wo Elite: Frontier (die Fortsetzung aus den ´90igern) aufhörte. Nur eben alles viel besser. Klar, grafisch ist das kein Vergleich, obwohl ich mit meinem Laptop nur auf mittlerer Qualität spielen kann.
Gott sei Dank, haben die Entwickler auf Farborgien verzichtet und den Weltraum, diese in diesem Falle wirklich unendlichen Weiten, vergleichsweise realitisch daherkommen lassen. Dennoch...
400 Milliarden (sic!) Systeme können besucht werden, davon 160.000, die (mehr oder weniger) nach exitierenden Sonnensystemen gestaltet wurden.
Anders als in anderen Spielen gibt es keine Storyline, sondern es ist eine Open-World reinsten Wassers
in der ein jeder selbst entscheidet was er tun will...oder manchmal besser lassen sollte.

Dank Multiplayer-Online-Modus kann man auch wie in einem MMOG spielen oder einfach zwischen Solo- und offenem Modus hin- und herwechseln. Mal sehen, wie die Spieler Geschichte schreiben, ob sich Dinge entwickeln und wie man Einfluß nehmen kann...
Einstweilen muß ich erstmal vorankommen. Und da wird einem nichts geschenkt.


Bevor ich´s vergesse: Sie, Herr Braben, haben trotzdem mit dem Stöckchen eins auf den Allerwertesten verdient: Ich habe noch nie ein Spiel erlebt, in dem man sich als Neuling so hilf- und ahnungslos, ja verlassen vorkommt wie in Elite: Dangerous.
Aber vielleicht wollten Sie´s ja so.
Flieg oder stirb, Vogel.



Na dann...

Dienstag, 20. Januar 2015

Der Zinnberg - Eine Bestandsaufnahme

Während Frau Wuttke mit ihren Damen im Skiurlaub weilt, muß Herr Wuttke derweil in der schmuddeligen Hauptstadt der zerlöcherten Strassen buckeln und schuften. Hähä, denkste Puppe ! Über das Wirrwarr in der Sicherheitsbranche kann ich auch nur noch lachen...oder heulen. Je nach Betroffenheit. Und genaugenommen habe ich dadurch Spielraum. Zum Beispiel, um mich mal ungeniert stundenlang hinter den PC zu klemmen. Oder den Pinsel zu schwingen. Oder KrachBummPengfilme zu gucken. Heissa ! Oder - so sinnierte Frau Wuttke letzte Woche mit ihrem Koffer in der Hand - einfach mal die Schränke und Fächer mit diesen kleinen Dingern da aufzuräumen.  Achja, da war doch was ?! Wollte ich ja letztes Jahr schon machen...

Heute habe ich also besagte Bestandsaufnahme gemacht, die...ja wie soll ich sagen: ein wenig verstörend ausfiel.
Um nicht mißverstanden zu werden: Natürlich weiss ich, was ich an Figuren etceterapp. mein Eigen nennen. Wenngleich ich nicht immer klar sagen kann wo zur Zeit. Heisenberg´sche Unschärferelation denk´ ich mal. Aber wenn man das alles so auf´m Haufen sieht, ja da tritt einem schon der Schweiß auf die Stirn. Herrjeh, wie soll ich das alles jemals bemalen ???
Hie wartet - ordentlich ein jeder auf seinem Malkorken - eine halbe Legion auf die endgültige Fertigstellung. Will heissen: Der da braucht bloß noch den Schutzlack, jener hingegen modert seinem Ende in schnödem Primerkleid entgegen. Dort hingegen sitzen seit der TACTICA 2011 (!) die Perrykreuzfahrer und warten auf den Einreisestempel nach Wuttkeland. Ungeduldig recken Kosaken, Zigeuner und Vampire ihren metallischen Hals und fragen sich, "Opa, wird´s noch ?". Wie auch immer, ich bin im Kolumbusmodus: Jeder Karton, den ich öffen, ist ´ne Entdeckung. Um noch einen drauf zu setzen, stelle ich fest, das sich direkt neben dem Zinnberg die Orogenese des Plastikgebirges vollzieht. Packungsweise olle Chinamänner, Nips und Marines, die sich im Karton völlig farblos an die Gurgel gehen, Engländer, Neuseeländer, Gurkhas, Gladiatoren, Tiere, Tiere, Tiere und Seevölker, SEEVÖLKER !!! Scheisse, wie schaff ich das ?!

Ich wäre nicht der Opa, entwickelte sich in der Hirnkrypta nicht sofort eine brilliante Idee:

Weniger Kaufen, mehr Malen !


Ein halbes Weizen später, ist die Idee schon nicht mehr so genial. Was soll das ?! Mach ich jetzt hier den Mönch unter den Figurenschiebern, so mit Askese, Malen auf der Holzpritsche, Selbstkasteiung und dem ganzen Quatsch ? NööNöö, ich schlaf da lieber noch mal drüber. Vor´m Schlafen fahr ich aber noch den alten Läppi hoch und bringe mich auf andere Gedanken. Wie wäre es zum Beispiel mit...


...hähä, das erzähl ich Euch morgen. Oder übermorgen. Ist schon wieder eine vollkommen andere brilliante Idee.

Samstag, 3. Januar 2015

Spieleoffensive zum Jahreswechsel

Und so hat es zum Jahresende doch noch geklappt...











Nach mehrmonatiger Durststrecke, die im November nur durch unserer letztes Spiel im modernen Zambwana unterbrochen wurde, habe ich in dieser Woche nochmal zugelegt. Am Dienstagabend mit HeinzKnitz zwei Ründchen Bounty A.E. und gestern bei Toros Jahresopener. Es wurde Behind Omaha gegeben und mit Heinz und Xo haben wir erstmal einige Ideen für Zambwana: Colonial geplaytestet.
Vorweg ein paar Teller Chili con Carne und dann gings los. Ein gelungener Start ins Tabletopjahr 2015.
Die obligaten Schnapschüsse, wie üblich aus der Hüfte und mal mit, mal ohne Blitz...schön authentisch.