Samstag, 21. November 2015

FROSTGRAVE (5)

Hurra ! Seit genau einer Woche kein Festnetz, kein Internet und nur 3 Fernsehprograme. Fast wie ganz früher. Also gibt es heute nur ein bildfreies Update, denn das Volume meines Sticks ist begrenzt.



Mein zweites Spiel gab es am Donnerstag gegen Don Voss.

Zuvor entwickelte ich meinen Zauberer weiter:
3 Stufen sind drei Verbesserungen. Ich wählte health+1, senkte Fleet Feet auf 11 und erlernte Absorb Knowledge aus meinem frisch erbeuteten Grimoire.

Als Home Base wählte ich das Inn und baute es mit Kennel und Pidgeon Carrier aus.
Ich kann nun insgesamt 12 soldiers (mindestens ein War Hound) in die Ruinen führen.

Don spielt ebenfalls einen Necromancer und war Neuling.
Sein Ansatz war entgegengesetzt zu meinem; er hatte neben seinem Zauberer nur sechs weitere soldiers, dafür mit templar und  treasure hunter zwei ganz harte Brocken.

Wir spielten das Szenario Genie in the bottle auf 3´x3´.
Don konnte gleich drei treasure aufnehmen, sodass eigentlich klar war, dass in den verbliebenen drei, an denen ich schon die Finger dran hatte, irgendwo die Lampe sein mußte.
Und richtig: Gleich mein erster marker barg sie und der Genie, ein Major Demon war frei. Der war stark, sehr stark, weil keiner von uns beiden eine magic weapon hatte.
So hatte ich nun zwei Gegner, den Don und den Demon.
So konnte der Don seine teuren soldiers ausspielen. Mit einem gelungenen leap setzte Don den Demon noch auf meines Zauberers Fersen, der Rest war Aua.
Im Endeffekt verlor ich acht (!) soldiers und zum Schluß schlug der Demon noch meinen Zauberer aus den Schuhen.
Immerhin habe ich einen Schatz retten können, insgesamt auch an XP alles sehr mager; dank absorb knowledge immerhin noch 60 XP sodaß ich mit insgesamt 140 auf glatte 500 kam und somit zwei Stufen erklimmen durfte. 60 GC gab es auch noch und ein paar Boots of Speed.

Im Nachgang hatte ich großes Würfelglück. Mein Zauberer und fast alle soldiers nehmen beim nächsten Mal wieder teil, nur einen Thug hat es gelegt und ein War Hound muß eine Runde pausieren.

Freitag, 13. November 2015

FROSTGRAVE (4) Erstes Spiel

Gestern gab es (m)ein erstes Spiel im Club in der frischgestarteten Kampagne.
Wir waren zu Dritt und haben uns an einen Multiplayer gewagt.

Die ersten Eindrücke und Erfahrungen:

1. 3´x3´ ist groß genug für einen 3-Mannmultiplayer.
2. Die Startaufstellung ist wichtig. Mein Knight (movement 5) stand im rough, entsprechend lange hat
    es gedauert, bis er entscheidend eingreifen konnte.
3. Von Beginn an Zaubersprüche anwenden, am besten gleich buffs verteilen ( fleet feet, strenght etc)
    Später hat man u.U. nicht mehr die Zeit dazu. Außerdem gibt es XP.
4. FG untersützt einen konfrontativen Spielstiel genauso wie einen eher taktischen Ansatz.
    Ich bin grundsätzlich der Haudrauf, aber gestern hat mir Gwyndor zwei Schatzmarker praktisch
    vor der Nase mit telekineses weggeschafft und heimgebracht, Tahir hat mit crumble eine
    Brücke einstürzen lassen und sich den darauf platzierten Schatz direkt vor die Füße gelegt !
    Die schon erwähnten buffs für mehr Bewegungsreichweite sind wichtig, ein teleport des Gegners
    wirft deinen Plan komplett über den Haufen.
 5. W20 ! Hier liegen Genie und Wahnsinn wirklich dicht beieinander, zumal der Kampfwurf auch gleichzeitig
    der Wert ist, der den Schaden bestimmt (und somit über Leben und Tod entscheidet !)

Meine Warband mußte ich am Tisch nochmals umstellen, weil ich alle Fernkämpfer vergessen, dafür
aber einen großen Vorrat Hunde dabei hatte. Das Ergebnis sah so aus und - ich greife mal vor - war erfolgreich:

3x Thief a´ 20 (Goldcrowns) GC
3x War Hounds a´10 GC
1x Thug 20 GC
1x Knight 100 GC

Mit dem Apprentice für 200 GC investierte ich also 410 GC, sodaß mir ein kleines Polster von 90 GC verblieb.
Weil ich einen Nekromanten spiele, erschuf ich mir mit Raise Zombie einen solchen, der meine warband über den Durst "verstärkte". Ich lief also mit 11 Figuren auf.

Anfangsaufstellung war - wie oben angedeutet - völliger Käse, buffs habe ich in der ersten Runde auch nicht verteilt. Latschlatsch also...
Mit Hunden und ihrer großen Reichweite kann man allerdings Fernkämpfer gut angehen, habe ich festgestellt, um sie erstmal in combat zu binden. Und Fernkämpfer sind wirklich gefährlich !
Ums kurz zu machen: Ich habe meine beiden Schätze (2 von 10 !) erst ganz zum Schluß als Letzter finden können und war damit deutlich abgeschlagen, hatte aber ein geradezu obszönes Würfelglück und vemochte sogar Gwyndors Apprentice auszuschalten. Seinen Zauberer hat sich mein knight geholt, weil ich um meinen Nekromanten fürchtete, der schon am objective stand ( wir haben Well of dreams and sorrow gespielt).
Überraschung des Abends und Nemesis meiner beiden Mitspieler Tahir und speziell Gwyndor waren jedoch meine drei Hunde. Zähe Biester, die einfach nicht starben...ihre Gegener dafür umso eher.
Der Nachteil bei Hunden ist: Sie können  keine Schatzmakrer aufnehmen.

Im Endeffekt konnte ich 360 experience points verbuchen (80 für gelungene casts, 80 für den toten apprentice, 100 fürs objective und 100 für zwei treasures).

So ging ich mit zwei Schätzen, vielen XP und drei Verlusten (zwei war hounds, ein thief) aus dem Spiel; eigentlich als schlechtester, aber dann kam die campaign-Phase...

Beim Auswürfeln der Verluste kamen alle glimpflich davon; als Einziger hatte ich einen toten Hund zu beklagen. Mit Kosten von 10 GC der preiswerteste warband-slot.
Beim Auswürfeln der Schätze konnte ich hingegen deutlich punkten: 9 und 14 ergaben (nach nochmaligem Würfeln auf den entsprechenden Tabellen) eine magische Waffe crossbow +1 shoot und ein grimoire: absorb knowledge....letzteres ein echtes Sahnestückchen.

So bin ich also aus meinem ersten Spiel, in welchem ich ehrlich gesagt spielerisch nicht gerade brilliert habe, geradezu ruhmbedeckt nach Hause gegangen. Oder besser gesagt: In meine neue Homebase !
Doch davon in der nächsten Folge mehr...