Samstag, 26. November 2016

800 Helden - 800 Heroes - Bābǎi Zhùangshì (2)


 


Zwischenzeitlich bin ich weitergekommen.
Das Gebäude als solches steht, es fehlen noch ein paar Pinselstriche, ein Teil der oberen Etage und natürlich das Dach.
Selbst wenn ich auf einen Gebäudeflügel und ein Stockwerk verzichtet habe, wird das Haus auf dem Spieltisch viel Platz beanspruchen.

Als Vergleich hier ein Bild von heute.
Die Aufbauten auf dem Dach sind modern, die Beschädigungen wurden sozusagen "restauriert", weil man im Sihang Lagerhaus ein Museum eingerichtet hat.


In the meantime I´ve managed to get the buidling nearly finished. Beside some colour I have to build the roof and the interior of the upper floor.
The warehouse will be quite a big piece on the table although one wing and one floor is missing.
The following picture will give you an impression of its dimension.







Die Schlacht um Shanghai und die Verteidigung des Sihang-Lagerhauses


Als es am 7. Juli 1937 in der Nähe Pekings an der Marco-Polo-Brücke zu einem Schusswechsel zwischen chinesischen Truppen und Einheiten der Kaiserlich-Japanischen Armee gekommen war, nutzte diese den Vorfall als Vorwand, um wie in der Vergangenheit Gebiete zu besetzen.
In den vergangenen Jahren war die Zusammenarbeit Chinas mit dem deutschen Reich ausgebaut worden und begann nun Früchte zu tragen. Zwar war China noch weit davon entfernt eine moderne schlagkräftige Armee ins Feld führen zu können, doch es gab immerhin schon ein gutes Dutzend nach deutschen Vorbild aufgestellte und ausgebildete Divisionen.
Chiang Kai-Sheck entschloß sich, auch auf Anraten des deutschen Militärberaters Falkenhausen, Shanghai zu verteidigen. Zu diesem Zweck warf er seine besten Streitkräfte in den Kampf.
Die japanische Armee wurde, obwohl deutlich überlegen, in einem zähen Kampf hingehalten. Verteidigen konnte sie Shanghai freilich nicht. Auf japanischer Seite hatte man sich das alles viel einfacher vorgestellt und war jetzt überrascht. Auch über die unerwartet hohen Verluste unter den japanischen Soldaten. Die waren allerdings kaum vergleichbar mit den Opfern auf Seiten der chinesischen Streitkräfte und der Zivilbevölkerung. Denn die japanische Vorgehensweise war rücksichtslos, gehörten doch Bomberangriffe, Beschuss mit Schiffsartillerie und der Einsatz von Giftgas in ihr Repertoire. Bei alledem sah die Weltöffentlichkeit zwar zu, genau genommer aber eher weg.
Als die Niederlage unausweichlich wurde, entschloß man sich alle chinesischen Truppen zurückzuziehen, um so einer unausweichlich erscheinenden Einkesselung zu entgehen. Indes gedachte man, den Rückzug mit einer aufmerksamkeitserregenden Aktion zu decken.
Oberstleutnant Xie Jinyuan der noch über 453 Mann seines ursprünglich 800 Mann starken Bataillons verfügte, verschanzte sich im Sihang Lagerhaus, welches zeitweise schon als Divisionshauptquartier gedient hatte. Vollkommen aus Beton gebaut, war es eines der höchsten und am stärksten befestigten Gebäude in Shanghai. Es lang direkt am Souzhou Fluss neben der Neuen Lese-Brücke und somit direkt vis-vis der französischen Konzessionen. Innen lagerten Nachschubgüter, die Soldaten des 524.Regiments, 88. Div. waren vergleichsweise sehr gut ausgerüstet. Für jede Gruppe gab es sogar ein leichtes MG, eine Seltenheit bei chinesischen Streitkräften.
Derart vorbereitet nahmen die Dinge ihren Lauf. Direkt vor den Augen der europäischen Beobachter auf dem anderen Flussufer. Die diesmal sogar aufmerksam zusahen...

Demnächst mehr...

Following the incident at Marco-Polo-Bridge near Beijing the Japanese made the decision to take advantage of it and planned to occupy again chinese territory.
While succesful in northern part of China, the events in Shanghai went different and not to the plans of the japanese Command.
Chiang Kai-Shek, strengthened by counsel of his german military adviser falkenhausen, decided to defend Shanghai. As the sino-german cooperation of recent years began to bear fruit, Chiang Kai-Shek had some german-trained divisions at hand and he threw them into the battle for Shanghai.
As the japanese had to face comparatively heavy losses due to the stiff resistance they bolstered their strenght and inflicting terrible losses to the chinese army and the civilians in Shanghai  with bombs, shipartillery and gas, they finally began to surround the city.
The chinese consequentially withdrew their troops and covered their retreat in an impressive manner.

Vis-a-vis the french consession right at the northern end of the New Lese-Bridge lies the Sihang Warehouse. Build of concrete and much higher than the surrounding buildings and stuffed with supplies it will make the perfekt location for this task. Lieutenant Colonel Xie Jinyuan took his 453 left-over men of the initially 800 men strong batallion and barricaded himself in the Sihang.
Comparatevely well armed for a contemporary chinese unit, they laid waiting for the japanese.
And this time he would get attention...

to be continued...

Mittwoch, 9. November 2016

Amerika hat gewählt...

...und ihn sich verdient.
Wirklich !

Vielleicht sollten sie auch gleich eine neue Nationalhymne wählen.
Ich persönlich finde die sehr...passend.
Bitte achten Sie auf den Refrain.

US-Nationalhymne (Vorschlag)

Samstag, 29. Oktober 2016

800 Helden - 800 Heroes - Bābǎi Zhùangshì (1)

Weiter geht´s...

Mittendrin habe ich noch einmal den geistigen Entwurf überarbeitet, sodaß ich bei der Montage etwas nachbessern mußte. Außerdem habe ich mich dazu durchgerungen, eine bespielbare obere Etage einzufügen. Das reicht, weil die unteren im Prinzip genauso aussehen.

While working on the warehouse I decided to make some little changes in the conceptual design and build in a playable floor.



Mittwoch, 26. Oktober 2016

Tales from the planet of terror...Trenne niemals Müll, denn er hat nur eine Silbe

Ich bin Captain Wuttke und komme vom Planeten Zork.
Das Exekutivkomitee der intelligenten Rassen der Galaxis hat Eure Vernichtung beschlossen. Um Euch noch eine letzte Chance zu geben, studiere ich Eure Verhaltensweisen und lebe unerkannt unter Euch.
Ich beobachte Euch, um herauszufinden, ob ihr nicht doch für irgend etwas zu gebrauchen seid.
Im Moment zweifle ich noch...




Grüße Erdlinge !

Lange war ich nicht mehr auf der Erde. Intergalaktische Missionen und so...Verstehn se mal bitte.
Wie üblich muß ich mich erst wieder zurechtfinden. Einleben. Is ja alles so anders hier auf Eurem Hinterwäldlerplaneten. Alles das, was ich zu Hause mit einem Konstrukteur in meinen vier Wänden selbst erschaffe, muß ich hier umständlich irgendwo besorgen. Happe-Happe, Seife, Toilettenpapier (Boah, seid ihr rückständig)...einfach alles.
Und genau da gibt es neuerdings immer Ärger. Und das geht so:

Es ist Samstag vormittag, ich steh bei Kaufland an der Kasse (Ich brech durch, Ihr seid ja SO ZURÜCKGEBLIEBEN), pack meinen Krempel aufs Band und werde urplötzlich samt Einkaufswagen einen halben Meter nach vorne geschoben. Ein Schmerz in der Nierengegend legt den Schluß nahe, dass soeben ein Kontakt mit etwas ellenbogenartigem stattgefunden haben muß.
Und richtig. Hinter mir rüpelt sich ein ca. 65jähriger Soziopath an mir vorbei, beugt sich übers halbe Band, stützt sich in mein Obst und greift nach...dem WARENTRENNER !!!
Er will nicht das letzte Päckchen Kaugummi im Sonderangebot, keine Zigaretten, ja noch nicht mal den obligatorischen Flachmann für den Weg nach Hause. Nein. Arschloch will den dämlichen Warentrenner. Er kann nicht warten bis das Band nach vorne gelaufen ist, auch nicht drauf, dass die Kassierfee die Dinger nach hinten kickt. Nein. Seine gesammelten Fressalien müssen unbedingt gleich und sofort mittels Warentrenner selekt separiert werden.  Ordnung muß schließlich sein, mein Führer !
Dabei wäre auch die geistesabwesenste Kassiererin von allein drauf gekommen, wo mein Krempel endet und sein Scheiß anfängt. Gemüse und frisches Fleisch plus Flaschenbier contra in Plastik verpackter Fabrikfraß und Wilturmer Gehinsprenger für 2,99€ die 0,7-Flasche (2 Flaschen. Ist ja schließlich Wochenende, verstehn se mal).
Lebensmittel contra Müll.
Müßig zu erwähnen, dass so etwas wie eine Entschuldigung seine Mundhöhle nie verlassen hat.

Nun war Samstag bei Kaufland nicht etwa die Ausnahme, Nein,  das Schauspiel fand Tage später bei LIDL und am Samstag drauf wieder am selben Orte seine Fortsetzung.

Habt ihr die letzten Großhirnbenutzer zwischenzeitlich auf den Mars evakuiert und nur die Arschkrampen und Verblödeten hier unten gelassen ? Glückwunsch dazu.
Ich würd gerne sehen, wie ein Haufen deutscher Schiffbrüchiger halbverdurstet und ausgehungert auf irgendeinem Südseeatoll an Land gespült wird und sich auf die Kokosnüsse stürzt. Erste Aktion wäre wohl nicht etwa aufkloppen und auslutschen. Nein, Kalli Deutschmann und Konsorten würden erstmals ein paar Palmwedel zwischen die Nüsse legen, damit da nix durcheinander kommt.

Weil das Phänomen scheinbar jetzt ausufert, beobachte ich das mal verstärkt.
Hier eine "Täterbeschreibung", damit alle, die noch nicht auf dem Mars leben, demnächst gewappnet sind:

  • männlich
  • ca. 60-70 Jahre alt
  • sportferne Figur oder Typ hagerer Asket (dann: nur Wilturmer Schädelsprenger ohne Fabrikfrass)
  • Tunnelblick
  • weibliche Begleitung namens "Trudchen", "Hilde" oder "Lotte"
  • falls es spricht, erfolgt Kommunikation mit "Hildchen" o.ä. überwiegend in Form eines Gedankenstroms
Wenn Euch einer von den Pennern begegnet: Schönen Gruß von Captain Wuttke. Beim nächsten Mal zerstrahle ich den Erdling !



Donnerstag, 13. Oktober 2016

Ein neues Projekt (3)...A new Project (3)

Zwischenzeitlich hat sich hier auch etwas getan.
Eine Seitenwand ist fertig und ich habe eine weitere Gebäudefront in Arbeit.
Der Unterschied zu den ersten beiden, die ich scon gezeigt habe, dürfte offensichtlich sein:
Irgendjemand schießt ganz heftig auf das Haus und die, die drinnen sind, haben es vorgezogen, sich anständig zu verbarrikadieren.
Wir werden sehen, ob es funktioniert...



Work is still in progress. One side of the building ist finished and I´m working on another front.
As one can see it is damaged and heavily barricaded. Obviously someone is shooting.


Während Kleber, Milliput und Farbe trocknen, beginne ich schon mit ein paar anderen Gebäuden.
Das läßt sich nicht vermeiden, Städte haben das so an sich. Damit es schneller geht und weil es historisch korrekt ist, werden es Ruinen.

While glue, milliput and colours dry I begin works on other buildings or to be more precise: ruins...for historical reasons.


Und zum Schluß löse ich auf:

Sihang warehouse in Shanghai.
Das Bild stammt aus dem Jahre 1937, kurz bevor die kaiserlich japanische Armee versuchte, die sich innen verschanzenden chinesischen Truppen zu vertreiben.

Das ganze ist ein veritabler Mythos in Shanghai, der sogar mehrfach verfilmt wurde.
"800 Helden".
Ist doch ein schöner Projektname...



Sihang warehouse in Shanghai.
The picture above is from 1937 an it shows the building intact. Soon after the Imperial Japanese Army tried to seize the chinese defenders.
It´s quite a legend in Shanghai which made it to the cinema since then.
800 Heroes.
Sounds like a nice name fpr my project...