Freitag, 2. Juni 2017

Letzten Mittwoch bei den Kreuzzügen...

Unter diesem klassischen Don Martin-Titel gibt es heute Kunde von den neuesten Streichen des auf wundersame Weise wiedererstandenen Ibn Wutt, Emir von Al-Salbei, welchselbiger nach einem erneuten Raid ins Land der Franj sich beutebeladen urplötzlich umzingelt sah von einer Übermacht Ungläubiger. Nämliche wurden angeführt vom nach Rache dürstenden Lord Sven, Herr von Na Gib, unter dem Himmel Allahs besser bekannt als "Schlächter von Jerusalem, Bethlehem, Antiochia, Ramallah, Damaskus und Castrop-Rauxel".






Hallöchen ! Mittwoch traf ich im Battlefield Berlin auf Sven zu einer Runde SAGA - Ära der Kreuzzüge. Wir wählten uns das Szenario "Das letzte Gefecht", was auch erklärt, warum der Tisch so spartanisch aussieht. Das gehört nämlich so. Nur zwei Geländestücke. Sven spielte die Kreuzfahrer, ich wählte die Mauren; mit denen hatte ich noch nicht gespielt. Prima Gelegenheit also...

Wie oben zu sehen platzierte Ibn Wutt seine 2 Bauereinheiten sowie je 2 Krieger- und Veteraneneinheiten - jeweils einmal beritten und zu Fuß - nach Allahs unermeßlichen Ratschluss auf dem Tisch. Also willkürlich.
Wallah ! Wo bin isch ?
Die Ungläubigen kamen von allen Seiten. Zu allem Überfluss profitierten sie von der Endlose Armeen-Regel, soll heissen: Aus ihren Verlusten stellten sie jeweils  neue Einheiten auf, die theoretisch zu Beginn jeder Runde ins Spiel hätten kommen können. Möge Allah sie mit Pickeln strafen ! Dazu kam es aber nicht, weil der tapfere Emir den Ungäubigen in den ersten Runden...äh... große Gnade erwies. Von seinem eigenen Gefolge machten higegen nach Runde 2 schon so einige neue Frauenbekanntschaften im Paradies...


Doch Allah ist mit den Seinen und so blieben den abendländischen Teufeln nur 7 Runden, um die Blüte des Islam dahinzumetzeln. Gepriesen sei sein Name !

Unaufhörlich bestürmten die Bauern die in Ketten gewandeten Veteranen des Schlächters, bis diesen die Schneiden ihrer Äxte stumpf wurden.
Ein verschlagener listenreicher Taktiker unser Herr von Al-Salbei, der sich auch nicht scheute seine Krieger zu opfern, um so die fürchterlichen Armbrustschützen an der Nase herumzuführen.
Einer ist übriggeblieben (im Hintergrund): Möge die Kunde seiner Heldentat in den Suks und Bazaren Damaskus erzählt werden.


Wie Schnee auf den Gipfeln des Libanon schmolzen die Unseren dahin...








Die Bauern auf dem Hügel im Süden starrten die ihnen gegenüberstehenden Bogenschützen nur an.
Genug scheinbar, weshalb jene sich nicht zum Angriff getrauten. Möge Allah ihnen Hühneraugen schenken ! Erst als alle Augen schon trockengeguckt waren, wagten sie in Runde 6 den Angriff.







Mit den Herzen von Löwen stürzten sich die Unseren auf die Ungäubigen. Allah !
Besser wäre gewesen, sie hätten sich die Panzer der Schildkröte geliehen und so verdiente sich Lord Sven einen weiteren Schlächter-Titel...


Tapfer schlägt Ibn Wutt, die Blüte des Islam, die feigen abendländischen Mordbrenner allein in die Flucht. Möge Allah ihn beschirmen !








Tapfer und klaglos geben seine Krieger ihr Leben selbstlos für ihn hin und so stehen am Ende der Runde 6 Scharen von Jungfrauen wartend am Tor des Paradieses. Das wird ne schöne Orgie geben heute abend. Wallah !


Der tapfere Ibn Wutt behauptet das Feld, ein hinkender Krieger irrt ziellos umher und 4 Bauern wundern sich. Haben wir gesiegt ? Jawohl, beim Barte des Propheten, der Emir von Al-Salbei hat dem fiesen Lord Sven gezeigt, wo Murat den Most holt. Aber es war denkbar knapp...

Lord Sven und der Emir tauschen noch einen Händedruck, ein paar edle Pferde und Damen und verabreden sich fröhlich zur Rückschlacht.



Ein spannendes Szenario mit zwei interessanten Armeen, dessen Ende freilich auch anders hätte ausgehen können. Ich hatte zum Ende hin wirklich Glück. 
Meinen Dank an Sven und nicht vergessen:

Es gibt keinen Gott außer Gott und Opa ist sein Prophet !
 






 




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